Kreuzerhöhung Primstal

Katholische Frauengemeinschaft Primstal

Mitgliederversammlung mit Neuwahlen

Am Montag, 13.05.2019 trafen sich 33 Frauen aus Primstal zu ihrer Mitgliederversammlung im Pfarrsaal. Herzlichen Dank, dass Sie durch Ihr Kommen Ihr Interesse gezeigt haben.
Unter anderem konnten wir auch zwei Vertreter des Projektes „Wünschewagen“ begrüßen, die eine Spende aus unserer diesjährigen Sammlung am Kaffeekränzchen erhielten.
Nach einem umfassenden Bericht über unsere Tätigkeiten und Aktionen in den letzten beiden Jahren mit anschließender kurzweiliger Bildershow zu unseren Vereinsaktivitäten wurde der Kassenbericht vorgetragen. Vor den Neuwahlen wurden Vorstand und Kassenwart von der Versammlung entlastet.

Die Neuwahlen ergaben folgendes Ergebnis:

Leitungsteam: Berwanger-Jochum Theresia Ruth Finkler - Sandra Meyer - Melanie Scharf - Yvonne Wiesen - Doris Zarth

In den Mitarbeiterinnenkreis wurden berufen: KLaudia Backes - Helga Holz - Astrid Barth - Steffi Koch - Renate Becker - Monika Kuhn - Ingrid Birtel - Maria Meyer - Marie-Luise Bonertz - Monika Scharf - Martha Feis - Karin Schwarz - Delina Feit - Brigitte Tillmann - Marlene Geier - Sonja Zarth

Besonderen Dank an die Mitarbeiterinnen für ihre Verbundenheit mit der Katholischen Frauengemeinschaft. Ohne diese tatkräftige Unterstützung und Hilfe wären unsere Angebote und Aktionen nicht durchführbar.

Ausscheidenden Mitarbeiterinnen wurde ganz herzlich für ihre Arbeit mit einem kleinen Geschenk gedankt.

Wir freuen uns,
unsere Arbeit zum Wohle
und zur Freude der Frauen von Primstal
fortsetzen zu dürfen.

Gerne können Sie uns ansprechen, wenn Sie Anregungen für uns haben, z. B. ein schönes Wallfahrtsziel, den Adventsnachmittag, kulturelle Angebote usw…. Aber auch bei konstruktiver Kritik haben wir ein offenes Ohr und können dadurch unsere Arbeit überdenken und verbessern.


Eine großzügige Spende für ein großartiges Projekt - Die Katholische Frauengemeinschaft Primstal überreicht einen Scheck in Höhe von 1.500 € an das Projekt „Wünschewagen“

Es ist schon eine lange Tradition, dass die Katholische Frauengemeinschaft Primstal im Rahmen ihres Kaffeekränzchens eine Sammlung für ein soziales Projekt durchführt.

Sie verbindet damit einen lustigen Abend bei Theater, Tanz und Gesang mit dem Engag-ement  für hilfsbedürftige Menschen. Doch selten hat der Vorschlag für die Bestimmung der Spende so viel positive Resonanz gefunden wie in diesem Jahr.

Sichtlich beeindruckt und berührt waren die Frauen von den Berichten, was es heißt, schwerstkranken Menschen mit dem Wünschewagen an ihrem Lebensende mit einer Fahrt noch einmal einen Herzenswunsch zu erfüllen: den Besuch eines Fußballspiels, eine Fahrt ans Meer, ein Konzert, ein Familienausflug.  Ermöglicht werden diese Fahrten mit einem speziell zu diesem Zweck konzipierten und ausgestatteten Krankentransportwagen und unter medizinischer Begleitung.

Zur Spendenübergabe war Herr Müller, Leiter des Projektes, mit dem Wünschewagen vor Ort und stellte ihn den Frauen vor.

Das Projekt wurde 2018 in Trägerschaft des Arbeitersamariterbundes im Saarland gestartet und wird weitestgehend von ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen aus unterschiedlichen Bereichen getragen. Durch diesen Einsatz werden Menschen unvergessene Momente oder Stunden des Glücks und der Freude geschenkt. Diese sind nicht mit Geld zu bezahlen, aber nur möglich, wenn das nötige Geld dazu zur Verfügung steht.

Deshalb ist bei den Frauen in Primstal ganz klar: eine Spende an „Wünschewagen“ immer wieder von Herzen gern.


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Katholische Kirchengemeinde Primstal

Spendenübergabe der Kläpper-Kinder

Das Pfarrfest in Primstal am Sonntag, den 19. Mai 2019 zum Anlass nehmend, überreichten die Messdiener Primstal und ihre Betreuerinnen einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro an die Elterninitiative Krebskranker Kinder im Saarland.

Der Betrag wurde an Karfreitag von den „Kläpper-Kinder“ bei ihren Rundgängen durch das Dorf gesammelt. Das Ehepaar Neustrass, selbst betroffene Eltern, nahm, sehr erfreut von dieser Aktion der Primstaler Kinder, den Spendenscheck dankend entgegen.

Ein herzliches Dankeschön nochmals an alle Spender, Messdiener und Kinder, die diese Spende ermöglicht haben.


Dankeschön für ein gelungenes Pfarrfest am 19. Mai 2019 in Primstal

Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat möchten sich bei der gesamten Bevölkerung von Primstal für die rege Teilnahme und tolle Unterstützung bei unserem Pfarrfest bedanken.
Unser besonderer Dank gilt auch allen Vereinen, Gruppierungen und Einzelpersonen, die sich engagiert haben und zu einem besonderen Gelingen unseres Pfarrfestes beitrugen.

Hans Leininger, Pastor

  • Geschichte

    Die Dörfer Mettnich und Mühlfeld, seit 1930 Primstal, sowie Eiweiler wurden vor 1240 von der Abtei Tholey seelsorgerisch betreut. Von dort aus wurde wohl auch das erste Kirchlein. für die spätere Pfarrei Mettnich gebaut. Es stand gemäß mündlicher Überlieferung auf dem »Kapellenhügel« zwischen Mettnich und Eiweiler. Es war dem Heiligen Kreuz geweiht und diente von 1150 bis 1450 den hier lebenden Menschen als Gotteshaus. Näheres hierzu ist in dem 1984 erschienen Buch »Das vergessene Erbe« von Manfred Peter nachzulesen.

    Mettnich und Mühlfeld wurden 1233 erstmals urkundlich erwähnt, als die Gebrüder Theoderich und Wilhelm von Schwarzenberg den Ortlieb von Mettnich zum Vasall gewannen und ihm Güter in Mühlfeld verpfändeten. In den Jahren 1300 bzw. 1316 findet man das Patronatsrecht über die Pfarrei Mettnich teils im Besitz des Ritters Stange von Weylinstein, teils der Heinrich und Gerhard von Heppenheim, die man wohl auch als Ritter angesehen hat. Im Jahre 1240 wurde erstmals urkundlich über eine Pfarrei Mettnich berichtet, zu der auch Mühlfeld und bis 1828 das Nachbardorf Eiweiler gehörten.

    Etwa 1450 entstand eine neue Kirche mitten im Ort Mettnich, heute Primstal. Nach den Bestimmungen des Wiener Kongresses gehörte die Pfarrei ab 1816 zum Königreich Preußen, Landkreis Trier, ausgenommen Eiweiler, welches dem Großherzogtum Oldenburg, Fürstentum Birkenfeld, zugeschlagen wurde. Zwar folgten auf Napoleon viele Jahre ohne Krieg, aber es fehlten zu Beginn des vorigen Jahrhunderts die Erwerbsmöglichkeiten für die Minderbemittelten sowie für die nachgeborenen Kinder. Die Jahre 1847, 1853 und 1893 waren wegen schlechter Ernten »Hungerjahre«. Viele Familien wanderten aus. Ein Umschwung trat nach dem Kriege 1870/71 ein. Der Kohleabbau wurde im Saargebiet erweitert, sodass viele Leute dort Arbeit fanden. 1914 kam der 1. Weltkrieg, und nach dem Krieg gab es eine große Inflation, wobei auch die Ersparnisse der Pfarrei verloren gingen. 1933, als Hitler die Macht in Deutschland übernahm, gab es politisch eine Neuordnung auf allen Gebieten. Der damalige Pfarrer, Nikolaus Rupp, hatte unter der Hitlerherrschaft sehr zu leiden. Nach dem 2. Weltkrieg begann in der Pfarrei Primstal wieder ein blühendes religiöses Leben. Die 1450 entstandene Kirche war längst zu klein geworden, sie wurde 1951 unter Pfarrer Rupp erweitert. Diese Kirchenerweiterung war langfristig gesehen jedoch keine gute Lösung.

    Die im 15. Jahrhundert erbaute Kirche war ebenfalls dem Heiligen Kreuz geweiht und zwar wurden bis etwa 1960 jährlich sowohl Kreuzerhöhung (14.9.) als auch Kreuzauffindung (3.5.) mit Prozessionen zum 1747 errichteten Wegekreuz in der Mettnicher Straße gefeiert. Seit 1960 (Einführung Pfarrer Heinrich Pütz) gilt nur noch Kreuzerhöhung als Titularfest, auch für die neuerbauten Kirche, die an diesem Festtag, 14.9.1971, dem Tag der Kirchweihe, von Weihbischof Karl-Heinz Jakoby eingesegnet wurde.

    Obwohl das alte Kirchenschiff 1844 verlängert und 1951 verbreitert wurde, war es dennoch mittlerweile zu klein und die Bausubstanz mangelhaft geworden. 1967 begann die Pfarrei unter Pfarrer Heinrich Pütz mit dem Neubau einer Kirche, der dritten der Pfarrei Primstal, in die man am 21.6.1970 einziehen konnte. Das alte Kirchenschiff wurde 1981 abgerissen. Der freigewordene Platz zwischen Chor und Pfarrhaus wurde neu gestaltet und rundum begrünt. 1983 wurde hier ein Mahnmal zu Ehren der Kriegstoten errichtet. Der 2,80 m hohe Basaltstein entstammt der Bildhauerwerkstatt Maria Laach und stellt »St. Michael tötet den Drachen« dar. Der Bereich um die Kirche wurde zu einem Schmuckstück des Dorfes.

    Aus dem 15. Jahrhundert stammen spätgotisches Chor und Glockenturm. Sie stehen unter Denkmalschutz und wurden 1980/81 außen restauriert . Die Innenrestaurierung musste aus finanziellen Gründen zurückgestellt werden. Im Gewölbe des massiven Turmes ist der Name Häns Nentjen« zu lesen, vermutlich der Baumeister. Der Turm beherbergt die fünf seit 1953 elektrisch angetriebenen Glocken, die ein sehr harmonisches Geläut erzeugen. Im Jahre 1932 erhielt das Gebäude eine Turmuhr, die 1980 wieder entfernt wurde, weil sie nicht zum Baustil passte.
    Das spätgotische Chörchen hat ein steinernes Kreuzgewölbe mit bemerkenswerten Kapitellen. Ein altes Sakramentarium ist in die Chorwand eingelassen. Neben der Verbindungstür zum Glockenturm befindet sich ein Epitaph. Dargestellt ist ein Wickelkind mit der Umschrift »ANNO 1595 AM 10.JUNI STARB PHILIPP OSWALDT VON ST. INGBRECHT. DEM UND UNS ALLEN GOTTES GNADE«. Vier Wappen zieren die Ecken des Epitaph.

    Baumeister der neuen modernen Kirche war der Architekt Albert Dietz (AG Dietz-Grothe) aus Saarbrücken.

    Die neue Kirche

    Die neue Kirche wurde ein sehr modernes, recht eigenwilliges Bauwerk. Außer den steilen mit etwa 9° in den Raum fallenden Südwänden hinter dem Altarraum ist das Gebäude von Sichtbetonwänden umgeben. Auf ihnen ruhen riesige dreikantigen Stahlrohrbinder, die innen mit nordischen Fichtenpaneelen verkleidet sind. Die schiefen Dachflächen sind durch eine Schalung mit Bitumenschindeln abgedeckt.
    Der Grundriss des Gebäudes ermöglicht den Besuchern von jedem Standort aus die Handelnden im Altarraum zu sehen, auch umgekehrt. Symbolhaft ist auch die Steigung der Decken zur wichtigsten Stelle, dem Altar, hin. Durch diese Steigung und die steilen Rückenwände entsteht für den erstmaligen Besucher der Eindruck, der Fußboden würde zum Altar hin einfallen, ein Trugschluß, wie man leicht feststellen kann. Der Fußboden ist mit grauschwarzen Naturschieferplatten belegt. Die hellen Betstühle und die roten Teppiche heben sich davon sehr angenehm ab. Der Altarraum ist durch die ihn umgebenden hohen Fenster sehr hell, zuweilen scheint die Sonne direkt auf den Altar. Buntglasfenster konnten bisher aus Kostengründen noch nicht angeschafft werden, ebenso wenig eine neue Orgel. Die Kirche hat eine sehr gute Akkustik, ist sehr geräumig und bietet den Besuchern etwa 600 Sitzplätze.

    Aus der alten Pfarrkirche stammt der frühere barocke Seitenaltar, der nach Einbau eines Tabernakels und einer gut gelungenen Restaurierung den Altarraum verschönt. Auch das Taufbecken wurde aus der alten Kirche mitgebracht, ebenso das große Missionskreuz. Ein großer CORPUS CHRISTI hängt rechts vom Altar, eine holzgeschnitzte PIETA steht auf der linken Seite des Schiffes. Beide Kunstwerke stammen aus der Schweiz, sie wurden in der calvinischen Zeit (um 1550) aus den Kirchen entfernt. Die 1982 angeschafften Kreuzwegstationen stammen aus der »Alpenland Kunstwerkstätte« in Starnberg/Bayern. Eine barocke Marienstatue hat ihren Platz links vom Altar gefunden, ein Triptychon wurde der Kirche von einem georgischen Künstler geschenkt.

    Außer der neuen Pfarrkirche (1967 -1970) wurde 1963 auch ein neuer Kindergarten gebaut, ebenso 1973 unter der Kirche eine neues Pfarrheim eingerichtet. Kirchturm und alter Chor wurden wie schon erwähnt 1980 restauriert, das Pfarrhaus renoviert. Der Einsatz der Primstaler Pfarrangehörigen war immer sehr groß.

    Quelle: Faltblatt zur Beschreibung der Katholischen Kirche »Kreuzerhöhung« Primstal.

    Alois Mersdorf, Primstal

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