St. Nikolaus Sitzerath

Närrische Frauenfaasend in Siezert

der Katholischen Frauengemeinschaft

Die Katholische Frauengemeinschaft Sitzerath veranstaltet am 

Samstag, 15. Februar 2020 ihre närrische Frauenfaasend. 

Die Frauen beginnen mit einer Narrenmesse mit Pastor Hans Leininger um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Nikolaus.

Der Gottesdienst steht unter dem Motto: „Aus dem Rahmen fallen“. Nach dem Gottesdienst geht die Feier in der Benkelberghalle weiter. Hier wird ein Buntes Programm mit Büttenreden sowie Sing- und Tanzgruppen geboten. Für musikalische Umrahmung und für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Bitte um besondere Beachtung:
Der Kartenvorverkauf mit Platzreservierung findet am Sonntag, den 5. Januar 2020 ab 13.00 Uhr in der Benkelberghalle statt. Einlass zum Kartenvorverkauf ist um 12.30 Uhr. Die Plätze sind beim Erwerb der Karte auf einem Plan einsehbar. Die Platznummer von der Eintrittskarte liegt bei der Veranstaltung auf den Tischen aus. Die nummerierten Plätze sind unbedingt einzuhalten. Pro Person können maximal 5 Eintrittskarten erworben werden. Jeder kann seinen Wunschplatz nach Verfügbarkeit aussuchen. Der Eintrittspreis inklusive Mittagsessen und Kaffee beträgt für Mitglieder 8 Euro und für Nichtmitglieder 10 Euro. 

In die Narrenmesse in der Kirche sind alle, Frauen und Männer, herzlich eingeladen. Die Benkelberghalle ist während des Gottesdienstes geschlossen. Einlass ist erst nach dem Gottesdienst.

  • Geschichte

    Sitzerath war bis vor einigen Jahren Filiale der Pfarrei Wadrill im gleichnamigen Dekanat. Urkundlich erwähnt wird Sitzerath zum ersten Mal in einem kirchlichen Visitationsbericht aus dem Jahre 1529, nach dem die dortige Kapelle dem hl. Vitus geweiht war. In einem weiteren Visitationsbericht von 1620 erhielt das Dorf die Genehmigung zur Abhaltung einer Wochenmesse. 1712 erscheint der hl. Nikolaus als Patron der Kapelle. Diese, alt und baufällig geworden, wurde 1880 abgerissen. Am 14. Mai 1899 wurde die neue Kapelle zu Ehren des hl. Nikolaus eingeweiht.

    Die industrielle Entwicklung um und nach der Jahrhundertwende brachte auch ein rasches Anwachsen der Bevölkerung in Sitzerath mit sich. Die weiten Kirchgänge nach Wadrill (3-4 km) veranlaßten das Bistum, dem Ort am 1. Januar 1928 die Expositur zu gewähren. Kaplan Weber kam als erster Geistlicher in den Ort Sitzerath. Er setzte sich tatkräftig für die Anliegen des Ortes ein und ist heute noch in guter Erinnerung.

    Im Jahre 1938 wurde Sitzerath zur Vikarie und am 22.10.1946 zur Kirchengemeinde mit eigener Vermögensverwaltung erhoben.

    Der immer dringender werdende Bau einer neuen Kirche wurde von Herrn Pastor Kirsch gleich nach seiner Amtseinführung am 30.10.1955 in Angriff genommen. Am 28.10.1956 erfolgte bereits die Grundsteinlegung. Pastor Kirsch schnitze selbst Altar, Kreuzweg, den Gekreuzigten, die Schmerzensgruppe, den hl. Nikolaus und die einzelnen Kerzenständer. Bereits am 29.9.1957 war das Gotteshaus fertiggestellt und wurde im Auftrag des Bischofs durch Prälat Kammer aus Trier eingeweiht.

    Das helle, luftige Gotteshaus, aus heimischen Natursteinen erbaut, ist das Ergebnis fruchtbarer Zusammenarbeit zwischen Pfarrer Kirsch und der Gemeinde. Es entspricht in Größe und Ausstattung den heutigen Anforderungen, wurde zwischenzeitlich durch einen Pfarrsaal und einen Kindergarten ergänzt und bildet heute das kulturelle Zentrum des Ortes.

    Seit 2011 gehört die Pfarrei zum Pastoralen Raum St. Hubertus Nonnweiler.


    Karl Stroh, Sitzerath