St. Nikolaus Sitzerath

Muttertagsgottesdienst 2019

Die katholische Frauengemeinschaft Sitzerath gestaltete zum Muttertag 2019 einen besonderen Gottesdienst. Dieser fand am Sonntag, dem 12. Mai 2019 um 10.30 Uhr in der Pfarrkirche Sitzerath statt.

Pastor Leininger, die katholische Frauengemeinschaft sowie die Messdiener gestalteten die Heilige Messe. Musikalisch wurde der Gottesdienst von unserer Hauskapelle "Trio for you" umrahmt. Das Thema der diesjährigen Feier lautete:"Er hat die ganze Welt in der Hand".

Als Dankeschön wurden alle Frauen und Mütter am Ende des Gottesdienstes mit einer Rose beschenkt. Die Messe war sehr gut besucht.

Die katholische Frauengemeinschaft dankt allen Mitwirkenden und Besuchern.

Katholische Kirchengemeinde Sitzerath

Neue Sitzpolster für unsere Kirchenbänke

Nach über 30 Jahren hatten sie ausgedient, die Sitzpolster auf den Kirchenbänken in der Pfarrkirche St. Nikolaus in Sitzerath. So wurden in einer aufwändigen Aktion bei allen Kirchenbänke das Sitzpolster entfernt, was sich schwieriger gestaltete als anfangs vermutet. Die Männer und Frauen von Pfarrgemeinde- und Verwaltungsrat und weitere Ehrenamtliche waren über zwei Wochen damit beschäftigt die Polster von jeder Kirchenbank zu entfernen und alle Bänke einer Grundreinigung zu unterziehen.

Des Weiteren wurde auf der „Männerseite„ eine Kirchenbank entfernt.
Der nun gewonnene Raum soll dazu genutzt werden, Kirchenbesuchern mit Rollator oder Rollstuhl den Weg zu den Sitzreihen zu erleichtern. So muss kein Rollstuhlfahrer mehr im Gang sitzen.
Wir freuen uns, wenn Sie dieses neue Angebot oft nutzen.

Bedanken möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich an die fleißigen Helfer, die in mühevoller Kleinarbeit, teilweise mit Blasen an den Händen, hunderte von kleinen Takkerklammern aus dem Polster gezogen haben.

Danke an die Helferinnen die die Kirchenbänke geschrubbt haben. Es hat sich gelohnt.

Mit dieser Maßnahme endet auch die von uns vor neun Jahren begonnene Grundsanierung und Modernisierung der Pfarrkirche in Sitzerath. Wir haben eine moderne Heizungsanlage eingebaut, der Vorraum der Kirche wurde neu gestrichen, das Vordach am Eingang neu eingefasst, die Kirche wurde einer Grundreinigung unterzogen, der Baldachin wurde abgedichtet und von Grund auf neu saniert. Zu guter Letzt wurde in eine neue Mikrofonanlage und die neuen Sitzpolster investiert.

Wir bedanken uns bei all den unzähligen Helfern die uns immer treu unterstützt haben und die stets da waren wenn wir sie gebraucht haben.
Danke auch an die vielen treuen Spender und Kirchenbesucher, bleiben Sie uns auch weiter gewogen.

Bericht: für den Verwaltungsrat Stephan Stroh

  • Geschichte

    Sitzerath war bis vor einigen Jahren Filiale der Pfarrei Wadrill im gleichnamigen Dekanat. Urkundlich erwähnt wird Sitzerath zum ersten Mal in einem kirchlichen Visitationsbericht aus dem Jahre 1529, nach dem die dortige Kapelle dem hl. Vitus geweiht war. In einem weiteren Visitationsbericht von 1620 erhielt das Dorf die Genehmigung zur Abhaltung einer Wochenmesse. 1712 erscheint der hl. Nikolaus als Patron der Kapelle. Diese, alt und baufällig geworden, wurde 1880 abgerissen. Am 14. Mai 1899 wurde die neue Kapelle zu Ehren des hl. Nikolaus eingeweiht.

    Die industrielle Entwicklung um und nach der Jahrhundertwende brachte auch ein rasches Anwachsen der Bevölkerung in Sitzerath mit sich. Die weiten Kirchgänge nach Wadrill (3-4 km) veranlaßten das Bistum, dem Ort am 1. Januar 1928 die Expositur zu gewähren. Kaplan Weber kam als erster Geistlicher in den Ort Sitzerath. Er setzte sich tatkräftig für die Anliegen des Ortes ein und ist heute noch in guter Erinnerung.

    Im Jahre 1938 wurde Sitzerath zur Vikarie und am 22.10.1946 zur Kirchengemeinde mit eigener Vermögensverwaltung erhoben.

    Der immer dringender werdende Bau einer neuen Kirche wurde von Herrn Pastor Kirsch gleich nach seiner Amtseinführung am 30.10.1955 in Angriff genommen. Am 28.10.1956 erfolgte bereits die Grundsteinlegung. Pastor Kirsch schnitze selbst Altar, Kreuzweg, den Gekreuzigten, die Schmerzensgruppe, den hl. Nikolaus und die einzelnen Kerzenständer. Bereits am 29.9.1957 war das Gotteshaus fertiggestellt und wurde im Auftrag des Bischofs durch Prälat Kammer aus Trier eingeweiht.

    Das helle, luftige Gotteshaus, aus heimischen Natursteinen erbaut, ist das Ergebnis fruchtbarer Zusammenarbeit zwischen Pfarrer Kirsch und der Gemeinde. Es entspricht in Größe und Ausstattung den heutigen Anforderungen, wurde zwischenzeitlich durch einen Pfarrsaal und einen Kindergarten ergänzt und bildet heute das kulturelle Zentrum des Ortes.

    Seit 2011 gehört die Pfarrei zum Pastoralen Raum St. Hubertus Nonnweiler.


    Karl Stroh, Sitzerath