St. Katharina Schwarzenbach (Filialkirche)

Katholischer Frauenkreis Schwrzenbach

Wir laden alle Frauen zum Grillen am Kolpinghaus für Donnerstag, 25.07.2019 ab 15.00 Uhr ganz herzlich ein.

Anmeldung bis Montag, 22.07.2019 bei Klara Backes (Tel: 06873 7664) oder Heike Melchior (Tel: 06873 247).

  • Geschichte

    Als Vorgängerin der jetzigen Kirche wurde im Jahre 1876 in Schwarzenbach eine Kapelle erbaut, deren Grundsteinlegung am 15. August des gleichen Jahres erfolgte. Diesem Vorhaben kam der Umstand zugute, dass dem damaligen Pfarrer von Otzenhausen während des Kulturkampfes durch die Königlich-Preußische Regierung die Ausübung des Dienstes im preußischen Otzenhausen untersagt wurde. Dieser arrangierte sich dann mit den Katholiken des damals 01 denburgischen Schwarzenbach und verlegte kurzerhand seinen Gottesdienst in die benachbarte Gemeinde.
    Der Kapellenrohbau wurde bis Weihnachten 1876 erstellt, wo auch zum Fest der erste Gottesdienst gehalten wurde. Im Jahre 1912 wurde die Kapelle restauriert.

    Mittlerweile bot die kleine Kapelle für die im Wachsen begriffene Kirchengemeinde nicht mehr genügend Platz, sodass man eine Erweiterung ins Auge fasste . Zur Beschaffung der erforderlichen Geldmittel wurde 1923 ein Kapellenbauverein gegründet. Baubeginn der geplanten Erweiterung sollte 1927 sein ; wegen der hohen Kosten wurde das Bauvorhaben jedoch zurückgestellt, nur eine Empore wurde in die Kapelle eingebaut.

    Im Jahre 1933 konnte dann mit der Erweiterung begonnen werden, nicht zuletzt auf Drängen der Oldenburgischen Regierung in Birkenfeld , die eine weitere Bewilligung des bereits zugesagten Bauzuschusses von einer baldigen Inangriffnahme abhängig machte. Zu dieser Zeit war Robert Wöllert Pastor der Pfarrvikarie Sötern Schwarzenbach. Bauplanung und Bauleitung waren dem Architekten Monz aus Trier übertragen. Bei schönem Wetter erfolgte am 5. November 1933 die Grundsteinlegung im Beisein aller Ortseinwohner sowie der weltlichen und geistlichen Obrigkeit.

    Der Kirchenbau wurde nur möglich durch den Opfersinn der nur 430 Seelen zählenden Kapellengemeinde, die einmal in den monatlichen Sammelaktionen die notwendigen finanziellen Mittel aufbrachte, zum anderen durch selbstlose Verrichtung von Hand-und Spanndiensten zur Kostenminderung beitrugen.
    So wurden in weit mehr als 100 Tagewerken die notwendigen Steine auf dem Dollberg gebrochen, die von der Familie von Beulwitz (Mariahütte) preiswert zur Verfügung gestellt wurden. In mehr als 800 Tagewerken wurden die Ausschachtungsarbeiten geleistet und in 850 Fahrten mit Pferde-oder Kuhgespannen Steine und sonstige Baumaterialien angefahren.

    Nach Fertigstellung des Bauwerkes konnte von einer Kapellenerweiterung wohl kaum mehr gesprochen werden. Durch die Bauplanung gelang eine harmonische Verbindung der alten Kapelle setzungsarbeiten ihr Ende. Drei Glocken mit dem bedeutend größeren neuen Teil in rufen seit Bestehen der Kirche vom hohen Form Kirchturm die Gläubigen zum Kirchgang.


    Helmut Petto, Schwarzenbach

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